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03.11.2016 -

Glücksspiel: Landessportbund Hessen begrüßt Pläne der Ministerpräsidenten

Durchbruch bei Sportwetten

„Der Durchbruch bei der Sportwettenregulierung ist endlich geschafft.“ Mit diesen Worten voller Erleichterung kommentiert Dr. Rolf Müller, Präsident des Landessportbundes Hessen (lsb h), die jüngste Entscheidung der Ministerpräsidenten zum Glücksspielstaatsvertrag. Dieser soll zeitnah so verändert werden, dass künftig qualitative Mindeststandards für die Vergabe von Sportwetten-Lizenzen gelten. Die Begrenzung auf 20 Anbieter soll entfallen.

„Damit würde der Geburtsfehler des Glücksspielstaatsvertrags von 2012 endlich beseitigt“, so Müller. Schon lange vor dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs, der die rein quantitative  Beschränkung für nicht rechtmäßig erklärte hatte, hatte der Landessportbund Hessen auf diese Problematik hingewiesen.

Dass in den fast fünf Jahren seit Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrages keine einzige Konzession an Sportwetten-Anbieter vergeben wurde, hat laut Landessportbund auch dem Breitensport geschadet. „Denn der organisierte Sport benötige dringend die Unterstützung aus den Mitteln der Sportwetten, um seine immer größeren gesamtgesellschaftlichen Aufgaben übernehmen zu können“, so Müller.