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10.11.2016 -

Landessportbund stattet Erstaufnahmeeinrichtung in Büdingen aus

7.500 Euro für Sport- und Fitnessgeräte

Übergabe von Sportgeräten an die Aussenstelle der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Büdingen. Von links: Michael Sauerwein (Einrichtungsleiter), Prof. Dr. Heinz Zielinski (mit Ball), Harry Pfeiffer (Sportkoordinator HEAE) Jörg K. Wulff (Sportkreisvorsitzender SK Wetterau), Jürgen Rollmann (Malteser Hilfsdienst). Foto: Markus Wimmer

Sport- und Fitnessgeräte im Wert von 7.500 Euro hat der Vizepräsident des Landessportbundes Hessen (lsb h), Prof. Dr. Heinz Zielinski an die Außenstelle der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung (HEAE) für Flüchtlinge in Büdingen übergeben. Gleichzeitig wurde in der ehemaligen US-Kaserne, in denen die Geflüchteten untergebracht sind, ein Gymnastikraum eröffnet. „Diese Spende kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, denn jetzt können wir auch das Sportangebot für die Frauen erweitern“, freute sich Michael Sauerwein, Leiter der Einrichtung, über die Spende. „Sport ist ein ganz wichtiger Faktor hier“, erläuterte er. Fußball, Fitness, Laufen und Volleyball, aber auch Schach und Tanzen gehören zu den Sportangeboten, die den Bewohnerinnen und Bewohnern in Büdingen das Ankommen erleichtern sollen.

Die integrative Kraft des Sports betonte auch der Vizepräsident des Landessportbundes Hessen, dessen Präsidium im Mai dieses Jahres beschlossen hatte, 25.000 Euro für die Anschaffung von Sportgeräten in den Hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen zur Verfügung zu stellen. „Es gibt drei Gründe dafür, diese Sportgeräte zu spenden: Zunächst ist es der Sport an sich, denn der macht Spaß. Danach geht es darum, den Menschen in den Einrichtungen Abwechslung vom Alltag zu bieten. Und als dritten und wichtigsten Grund muss man die Integration nennen, denn die gelingt nirgendwo so leicht, wie beim Sport.“ Prof. Dr. Zielinski betonte auch, wie wichtig dabei die Zusammenarbeit mit den Vereinen vor Ort sei. „Wir wollen die Menschen zum Sport in den Vereinen führen, denn dort findet der Kontakt mit den Einheimischen statt, dort wird Integration ganz praktisch greifbar.“

Dem pflichtete auch Harry Pfeiffer, Sportkoordinator innerhalb der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen bei. In allen Erstaufnahmeeinrichtungen in Hessen gebe es inzwischen die verschiedensten Sportangebote und ein großer Teil davon werde von Sportvereinen mitgetragen oder unterstützt. In Büdingen sind dies beispielsweise die SG Büdingen, der Schachclub, der Lauftreff und die Tanzsportler vom TSC Rot-Gold. Der Sportkreisvorsitzende des Sportkreises Wetterau, Jörg K. Wulff, der zusätzlich zwei hochwertige Fußbälle als Geschenk mit im Gepäck hatte, verwies auf die Sport-Coaches, die es inzwischen in vielen Hessischen Gemeinden gibt. Diese spielen nach seiner Auffassung eine wichtige Rolle dabei, wenn es darum geht, Flüchtlinge und Sportvereine zusammenzubringen.

Wie wichtig dem Landessportbund das Thema Sport und Flüchtlinge ist, zeigt die Tatsache, dass im kommenden Jahr auch die weiteren bestehenden Standorte in Hanau, Babenhausen, Wiesbaden, Darmstadt und Kassel Sportgeräte erhalten sollen. „In unserer nächsten Präsidiumssitzung wird über weitere 15.000 Euro für die Erstaufnahmeeinrichtungen abgestimmt, dann hat der lsb h insgesamt 40.000 Euro für diese direkte Hilfe bereitgestellt“, sagte Vizepräsident Prof. Dr. Zielinski.