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Sportverbänden

Kanu

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Kanusport ist Familiensport. Das beweisen die vielen Familien vom Senior bis zum Enkel, die Mitglied in den Vereinen des HKV sind. In welcher Sportart können schon über alle Altersgrenzen hinweg, alle gleichzeitig, eine Sportart betreiben?

Die Vielfalt der Bewegungs-, Spiel- und Sportaktivitäten finden ihren Ausdruck in den zahlreichen Erscheinungsformen des Kanusports.

Dieser ist zum Einen als Wettkampf- und Hochleistungssport in den Disziplinen Kanurennsport - Kanuslalom - Kanuwildwasserrennsport - Kanupolo - Kanumarathonrennsport - Kanudrachenbootsport - Kanuoutriggersport organisiert.

Zum Anderen wird dieser Sport als Kanuwandersport und Wildwassersport - nicht wettkampfmäßig - betrieben. Kanusport hat daher als Natursportart einen hohen Freizeitwert.

Der Hessische Kanu-Verband e. V. (HKV) als Dachverband ist der Zusammenschluß der 94 in Hessen ansässigen Kanuvereine bzw. Kanuabteilungen Sportvereinen sowie den Einzelmitgliedern im HKV. Der HKV mit ca. 8700 Mitgliedern, davon 1550 Kinder und Jugendliche, gehört mit zu den Großen der 19 im Deutschen Kanu-Verband organisierten Landesverbände.

Der größte Teil der im HKV organisierten Kanusportler zählt zu den Freizeit- und Kanuwandersportlern. Bedingt durch die geographischen Strukturen Hessens, gibt es in diesem Land mit die schönsten und interessantesten Flußtäler Deutschlands.

Durch die kanusportliche Nutzung der Flüsse kommt es natürlich auch zu Konfliktsituationen mit dem Umwelt- und Naturschutz. Der HKV versucht, durch seine aktive Mitarbeit in verschiedenen Gremien die Interessen der Kanusportler zu vertreten - sowie durch Sensibilisierung in Schulungen und Lehrgängen seine Mitglieder mit dem Problemfeld Umwelt und Natur vertraut zu machen.
Der Hessische Kanu-Verband ist förderndes Mitglied im Naturschutzzentrum Hessen.
Der Verband hat maßgeblich an der Erstellung der Wassersportbedarfspläne von Fließgewässern in Hessen mitgearbeitet und ist permanent in Gremien und Ausschüssen des Umwelt- und Naturschutzes tätig.

Mit der Unterzeichnung einer „Rahmenvereinbarung Kanu“ in der Allianz Sport und Umwelt im Juni 2003 zwischen der Hessischen Landesregierung, dem Landessportbund Hessen und dem Hessischen Kanu Verband hat der Verband einen weiteren Schritt für eine naturverträgliche Nutzung der Fließgewässer durch den Sport in Hessen getan. Durch diese Vereinbarung erhält der Hessische Kanu-Verband die Möglichkeit zu einer Mitsprache bei geplanten Baumaßnahmen um die Belange des Kanusports mit einzubinden. Unsere Fachkompetenz wird von einigen Behörden mittlerweile sehr geschätzt.

Der Hessische Kanu-Verband ist weiterhin in die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinien (EU-WRRL) eingebunden. Bis 2015 müssen die EU-weit gültigen Umweltziele erreicht sein. Neben der Verbesserung der Wasserqualität hat die Beseitigung von Wehren als Fischaufstiegshindernisse zu erfolgen. Hierin liegt allerdings ein großes Problem für den Kanusport, denn die zuständigen Behörden favorisieren sogenannte Umgehungsgerinne oder „raue Rampen“ als Fischaufstiegsanlagen, die für den Kanusport nur bedingt nutzbar sind. Ein kombinierter „Fisch-Kanu-Pass“ ist aus Sicht des Hessischen Kanu-Verbandes die beste Lösung, da diese Art der Fischaufstiegshilfe Kanusportlern eine gefahrlose Nutzung ermöglicht.