Zu unseren...

Sportverbänden

Basketball

www.hbv-basketball.de

geschaeftsstelle@hbv-basketball.de


Mit Basketball hat sich seit vielen Jahren eine der ureigensten amerikanischen Sportarten in Deutschland fest etabliert. Gerade in den letzten Jahren hat ein regelrechter Boom eingesetzt,
dessen Entwicklung sich weiter erfreulich darstellt.

Nicht zuletzt waren es die Erfolge zweier männlicher Deutscher-Akteure in der amerikanischen Basketballliga NBA, die zu diesem Aufschwung geführt haben. War es Ende der 90–Jahre Detlev Schrempf, der erste Akzente setzen konnte, so sorgt mittlerweile mit dem gebürtigen Würzburger Dirk Nowitzki ein zweiter Deutscher für Furore. Seine Wahl zum MVP 2007, der höchsten Auszeichnung, die ein einzelner Spieler in der NBA erreichen kann, haben ihn in die höchsten Sphären dieser populären Sportart geführt.

Vergessen darf man hierbei allerdings nicht, dass auch eine weibliche deutsche Sportlerin in Amerika Akzente gesetzt hat. Die gebürtige Pforzheimerin Linda Fröhlich, die heute zu den tragenden Säulen in der deutschen Nationalmannschaft zählt, wechselte 1998 an das Nevada College Team und nutzt diese Station als Sprungbrett in die weibliche Profiliga WNBA. Hier spielte sie ab 2002 mit großem Erfolg bei den New York Liberty, mit denen sie sogar das Endspiel erreichte. Mittlerweile hat sie ihr Weg wieder nach Europa zurückgeführt. Über Roverto (Italien), Spartak Moskau und Fenerbahce Istanbul ist ab der kommenden Saison Taranto in Italien ihre neue sportliche Heimat.

Aber auch Hessen muss beim rasanten Aufschwung im Basketball unbedingt Erwähnung finden, stehen doch mit Michael Koch, Henning Harnisch und Henrik Rödl drei außergewöhnliche Akteure
in der „Ahnengalerie“ des deutschen Basketballs. Gemeinsamer Höhepunkt der drei gebürtigen Hessen ist zweifellos die gemeinsam errungene Europameisterschaft im Jahr 1993, zu der sie mit
ihren teilweise spektakulären ( „Flying Henning“) Leistungen maßgeblich beigetragen haben. Mittlerweile nicht mehr aktiv, sind sie dem Basketballsport aber in verantwortungsvollen Positionen, teils als Trainer, teils als Teammanager, bei deutschen Spitzenclubs erhalten geblieben.

Alle diese erfreulichen Erscheinungen haben dazu beigetragen, dass auch Hessen von diesem bundesweiten Aufschwung profitiert. So nahmen im Jahr 2007 insgesamt 154 Vereine
am Spielbetrieb in den unterschiedlichen Liegen teil, 162 Vereine sind insgesamt im HBV organisiert Die Mannschaften rekrutierten sich aus den vier Bezirken Kassel, Gießen, Frankfurt und Darmstadt. Diese vier den Spielbetrieb autonom durchführenden Bezirke tragen die Hauptlast der laufenden Aktivitäten in den Verbandsspielen auf Kreis- und Bezirksebene.

Die Aushängeschilder im hessischen Verband sind aber sicherlich die drei heimischen Bundesligisten. So stellen sich bei den Männern mit den Skyliners Frankfurt (2003)und den Giessen 46-er (in früheren Jahren unter MTV Gießen) zwei ehemalige Deutsche Meister der nationalen Konkurrenz, während in der Frauen Bundesliga mit dem BC Marburg ebenfalls ein ehemaliger Deutscher Meister sowie seit 2009 mit den Rhein-Main Baskets eine Spielgemeinschaft zweier Nachwuchsfördervereine (TV Langen und TV Hofheim) um Punkte kämpft. Erfreulich ist hierbei, dass der Anteil der Frauen- und Mädchenmannschaften bei rund 40% liegt, ein Wert, der sich sehen lassen kann.

Ein zweites Fundament im Hessischen Basketballverband stellen wie in vielen anderen Sportarten
die Jugendmannschaften, stellen sie doch sogar gut die Hälfte aller aktiven Sportler. Die jahrelange gute Arbeit des hierbei federführenden Verbandes in der Aus – und Fortbildung von Trainern sowie leistungssportlich orientierter Jugendlicher hat sich somit ausgezahlt.

Bestes Beleg dafür sind die diesjährigen Erfolge der männlichen- und weiblichen D- Kader bei den deutschen Meisterschaften. Alle 16 Landesverbände hatten hierfür ihre Mannschaften zu dem in Heidelberg stattfindenden Bundesjugendlager entsendet, wobei Hessen dann feine Erfolge feiern konnte. Während die Jungen im Endspiel noch knapp an Berlin scheiterten, sicherten sich die Mädchen den begehrten Meistertitel gegen die Auswahl aus Nordrhein – Westfalen.

Im Jahr 2008 feiert der HBV sein 60 – jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wird sich der Verband
auf dem in Homberg/Efze stattfindenden Hessentag in breiter Form der Öffentlichkeit präsentieren.
Wer sich für Aktuelles rund um den Hessischen Basketballverband interessiert, kann sich über den „Newsletter“, „Sport in Hessen“ oder über die Internetseite „www.hbv-basketball.de“ informieren.